Sonntag, 14. Oktober 2007

Neue Rezepte für das Land

Inder Onlinewelt gehts heißt her. Sony macht den Conenct Store dicht, dafür will Universal einen digitalen Music Store aufmachen. DRM-freie Musik wird verkauft und die Industrie merkt, dass es auch ohne DRM geht.
Amazon.de, otto.de, alle relaunchen sie. Der eCommerce brummt, sie social networks auch. Hach, wie in einer großen Familie.
Genau richtig, um jetzt in den Urlaub zu gehen und ein paar neue Rezepte auszuprobieren:

Freitag, 5. Oktober 2007

German Social Networking in Zahlen

Mein momentan liebster Zahlenlieferant hat ein paar interessante Zahlen zur Nutzung von social networking Plattformen in Deutschland geliefert.

Im July 07 hatten die deutschen social networks in Summer 14,8 Mio. unique visitors. Dies entspricht 44,9% der gesamtdeutschen Internetnutzung im July 07. Wenn ich mich recht erinnere sollen ca. 50% der Deutschen im Netz sein, davon die 44,9%, d.h., dass gut 20% aller Deutschen auf social networking Seiten aktiv sind.





















(In der PM sind noch Zahlen zur europaweiten Nutzung)

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Neue eCommerce milestones + Traffic-Zahlen

Neben den eCommerce News rund um....

Smatch (Social Shopping Startup von Otto)
Dem otto.de Facelift (neues Design + neues Mediensortiment)
Neuen Sortimenten auf amazon.de (Schuhe + Handtaschen)
Dem neuen Onlinestore von Fossil (war vorher nur ne image site)
Myby von Arcandor (Karstadt Quelle) + Axel Springer

...gibt es auch einige neue Traffic-Zahlen von Comscore!

eBay überholt Microsoft und fest steht, dass die eTailer einen guten Sprint hinlegen.

In Frankreich ist es übrigens ähnlich. Google liegt ebenfalls vorne, gefolgt von MS. Wikipedia ebenfalls in den Top10, mit viel mehr französischen Sites dazwischen und ohne eTailer.

Samstag, 15. September 2007

Channel Shift: TV vs. Online Vids & IPTV

So langsam kommt die Dikussion über das Ableben des herkömmlichen Fernsehens wieder in Schwung.
Vor ein paar Tagen startete Zattoo in Deutschland. In der Schweiz ist der Dienst schon eine Weile aktiv und hat sich einen Namen in der IPTV-Szene gemacht. In Deutschland zicken die großen Sender noch rum die Sendeverträge für Deutschland zu unterschreiben, tortzdem marschiert Zattoo mit einer kleinen Anzahl Sender los. Die Sendequalität hat mich jetzt nicht vom Hocker gerissen, aber immerhin kommt wieder ein wenig frischer Wind in die Szene nachdem es so lange ruhig gewesen ist um Joost.

Passend zum Thema hat IBM die Studie "Decline of TV as a primary media device" veröffentlicht.
Ein paar Kernthesen:

  • To increase usage of new channels, consumers ask for consolidated content and thoughtful recommendations.
  • Users reported significant incidence of user contribution and interactivity.
  • For those respondents who contributed content online, they did so for recognition and community.

Consumers are increasingly contributing to online video or social networking sites: nine percent of German and seven percent of U.S. respondents claim to have contributed to a user-generated content site; 26 percent of U.S. respondents reported contributing to a social networking site.

Da haben die Leute also bock mit zu mischen ;)
hier ein paar Meinungen dazu.....

Internet vs. TV, which would you prefer:


Comscore stützt mit einer Untersuchung die These, dass Online Video-Nutzung immernoch kräftig im Aufschwung ist:
"Other notable findings from July 2007 include:
  • Online viewers watched an average of more than three hours of online video during the month (181 minutes).
  • The average online video duration was 2.7 minutes.
  • Nearly three out of four (74.2 percent) U.S. Internet users viewed video online.
  • More than one out of three (36.7 percent) U.S. Internet users viewed video on YouTube.com.
  • The average online video viewer consumed 68 videos, or more than two per day.

Und auch das Wall Street Journal beschäftigt sich mit dem Thema. Sab Kanaujia (NBC Universal) und Steven Starr (Revver) diskutieren die videotechnischen Geschäftsmodelle, die mit Hilfe des Internets und Communities entstehen können.
Die Eintrittsbarrieren für Content-Schaffende haben durch die Digitalisierung erheblich abgenommen und herkömmliche Videoformate werden über zunehmend vermehrt über die neuen digitalen Vertriebswege verbreitet. Über der ganzen Diskussion, wie Geld in diesem neuen Vertriebsszenario verdient werden kann und besonders im Hinblick auf die Contentnutzung durch mobile Endgeräte kristallisiert sich heraus, dass sich neue Formate entwickeln müssen und dazu noch viel Pionierarbeit zu leisten ist.

Ich kann mich noch an eine alte Diskussion an meiner Uni erinnern (schon Jahre her), wo es genau darum ging. Ist zwar klasse, wenn man auch TV auf dem Handy schauen kann, aber sind die Formate wirklich passend? An alle Kreativen: MACHT MAL WAS FÜR ONLINE / MOBILE USER ;)

In dem Zusammen ggf. Interessant: Web 2.0 Diplomarbeit - Auswirkungen von nutzergenerierten Inhalten von Daniel Verst aus Witten. Kann ich nur empfehlen!

Links:
Comscore: U.S. Viewers Watched an Average of 3 Hours of Online Video in July
IBM Study: “Decline of TV as Primary Media Device”
Wall Street Journal: Is Web Video a Threat to TV?

Mittwoch, 5. September 2007

Micropublishing getestet



Lustig, lustig. Apple hat heut den größten Coupe des iPod seit langem vorbereitet und ich probier mich von der couch aus per Sony Ericsson P1i einen Blogeintrag zu verfassen ;) ob demnächst die iPod touch User auch alle Mikroposten?

Sonntag, 2. September 2007

Digital Media vor! (Amazon's Digital Music, iTunes UK etc.)

Ohje, jetzt gehts los! Nach langen Monaten in denen nichts passiert ist (haben die Firmen alle doch wieder auf die Messen und Kongresse gewartet, um alles preis zu geben), gabs in den letzten Tagen die digitale Offensive! Und das Beste an allem: Hoffentlich früher als später profitiert auch good 'ol Germany davon.

Digital Music:
Im Dunkeln ist gut Munkeln - Amazon.com steht vor dem Start seines digital music services (>> Link zu Paidcontent.org). Eigentlich schon für Mai geplant, soll es im September nun soweit sein. DRM-freie Musik von EMI und Universal im Shop, Sony BMG und Warner ausse vor. Weil Letztere sich noch nicht zu DRM-freier Musik durchringen konnten (ist genauso, wie wenn die Regierung nicht auf die Empfehlungen der fünf Wirtschaftsweisen hört), gibts erstmal nur den halben Katalog für Amazon, was trotzdem für einen guten Start sorgen sollte. Das Wort DRM-frei könnte auch die Erklärung für die Verzögerung sein auf September sein. Für Plattenfirmen ist das noch immer eine Ausnahme.
Als kleines Add-On an dieser Stelle die kleine Anleitung "Finding DRM-Free Music".

Der nächste große Happen kommt von Gizmondo.com @ UK: iTunes TV nun auch auf der Insel! Yeah! Also fast auf dem Festland! Leider kosten die Episoden 1,98 Pfund des Stck., aber die UK-Kollegen müssen leider öfters tiefer in die Tasche greifen bei digitalen Produkten. Könnte also gut sein, dass sich die Preise in D relativieren.

Sonntag, 26. August 2007

GC 07 ein Erfolg?

Dieses Wochenende war ich auf der Games Convention. Zum ersten Mal und mit ein wenig Angst vor Horden Jugendlicher, geschürt durch Geschichten aus den letzten Jahren, aber mit großer Neugier was die Pläne der neuen Konsolengeneration angeht.

185.000 Besucher kamen, angepeilt waren 200.000 und laut Messestatistik waren sogar 52% der Besucher älter als 20 Jahre.
Großes Thema waren, wie immer, die Messebabes . Davon abgesehen wurden angeblich einige Deals für die im Handel bald anbrechende Weihnachtssaison geschlossen, vor allem durch Metro-Vertreter.

Spielemäßig wurden die üblichen Verdächtigen ausgepackt: Crysis, Unreal Tournament, Halo3, Bioshock etc. Alles Spiele ab 18 für die man schön lange Schlange stehen konnte + interessant, aber nichts, was man nicht auch im Netz sehen könnte.

Der deutsche Spielemarkt wuchs im letzten Jahr angeblich auf ein Gesamtvolumen von 550 Mio. € (+ 17,3% z.Vj.), international hat der Markt wohl ca. 27 Mrd. € zu bieten. In D zählt man ca. 7,8 Mio. Spielekäufer (73% Männer, 27% Frauen), wobei EA mit Werbespendings von ca. 19,9 Mio. € und einem MA zwischen 22 und 27% bei den PC-Spielen an erster Stelle liegt. Bei den Konsolen hat Nintendo (MA 43,5%) hat viiieeel Boden auf Sony (MA 48%) gut gemacht und liegt mit ca. 20% (Stck.) ganz vorne wenn es um verkaufte Spiele geht.

Alles in allem ein interessanter Besuch mit der Möglichkeit wieder ein paar Bekannte zu treffen und bei einer der After-Work Partys (Fr. EA, Sa. Sony) ein Bierchen zu zischen. Wer abends noch nicht genug hatte, konnte sich dann auch noch vor einen der 32-56er LCD's hocken und nochmal ne Runde PS3 zocken ;)















GC verfehlt Besucherziel (hartware.net)
Messeimpressionen GC07- Games, Publisher & Entwickler
Besucherrekord für Games Convention in Leipzig (tagesschau.de)
GC Diary (ingame.de)

Pizza am PC

Nee, es geht hier darum, dass Tastaturen verkrümelt werden. Ich bin eben über den perfeten LAN-Party Versorgungsapparat gestolpert:
Der PC EZ-Bake Oven versorgt den modernen PC-User mit allerlei warmen Lekkereien. Zwar eher ein Gadget für das hintere Ende des Long Tails, aber dafür kostets auch nicht viel ;)



Sonntag, 19. August 2007

Buchtipp: Die 4-Stunden-Arbeitswoche

Hier bin ich grad drüber gestolpert und bin begeistert: die Kollegin von eduFutureBlog hat sich das Buch "The 4-hour Workweek" von Timothy Ferres angeschaut. Super Artikel, super Buch für ein glückliches Lifestyle Design! :)

(Link: http://edufuture.de/2007/08/08/die-4-stunden-arbeitswoche/)

Medialer Multichannel >> eCommerce

Multichannel im eCommerce, bisher als Verknüpfung von Katalog, Internet und ggf. Mobile gesehen, kriegt so langsam neue Facetten.

Kataloge mutieren von einem eigenständigen Offlinebestellkanal zu einem Werbemedium für digitale Bestellwege. Sie werden Zielgruppenspezifischer, spitzer und machen Kunden auf Mehrwerte elektronischer Bestellwege aufmerksam.
Online geht der Kampf um den Traffic los. Durch alle Formen von Onlinewerbung werden Leute in den Shop gespült und zum Kauf ermutigt.
Mit einem Mobile-Bestellweg kann man dann noch versuchen bestimmte User in gewissen Lebenslagen zum Kauf zu bewegen, z.B. mit dem Handy auf der Couch und vorm TV, ohne PC in der Nähe.

Hier wären wir auch schon wieder beim Thema: TV! Product placement im TV ist schon lange ein brummendes Geschäft. Agenturen beschäftigen sich damit Produkte in Sendungen und Filmen unterzubringen, TV-Formate werden gesponsort etc.


Erfolgreich nutzen Shops, wie SeenON! die mediale Verknüpfung zwischen Meinungsbildendem TV und Onlineshop mit optimaler Infobasis. (Anbei ein Interview mit dem CEO Mark Fritzsimmons)
Man stelle sich nur mal die Möglichkeiten einer TV beworbenen Woot-Aktion vor. Oder z.B. der Fall, dass ein mobile TV Programm durch Produkteinblendung, passend zum grade laufenden Format gesponsort wird, der Kunde dann gleich durch einen Click in den Shop kommt oder auf Wunsch (damit das Programm nicht gestört wird) eine eMail mit allen Infos geschickt bekommt.

Herrlich oder? Soviele schöne Geschäftsmodelle, VC en masse im Markt derzeit. Jetzt fehlt nur noch die Verknüpfung der Kanäle. Klar ist das auch eine Geldfrage, aber mit wachsenden digitalen Segementen (z.B. IPTV) nehmen die Kosten für solche Projekte ab, es tun sich neue Nischen, Strukturen und Möglichkeiten auf.
Früher oder später wird auch die Userschaft eine kritische Masse erreichen. Siehe z.B. "A Typology of Information and Communication Technology Users" bzgl. der Nutzungsgewohnheiten der Amerikaner. Wie gut, dass Beate Uhse jetzt schon für alle modernen Distributionswege Inhalte baut ;)